Zusammenbau des Rahmens
Nachdem die Treibradsätze zusammen gebaut wurden, die Achslager eingepasst wurden, ging es daran, den Rahmen mit den Radsätzen zu verschmelzen.
Dazu wurden die Achslager in die Rahmenwangen eingesetzt und der Rahmen montiert.
Nachdem die Treibradsätze zusammen gebaut wurden, die Achslager eingepasst wurden, ging es daran, den Rahmen mit den Radsätzen zu verschmelzen.
Dazu wurden die Achslager in die Rahmenwangen eingesetzt und der Rahmen montiert.
Nach einiger Zeit kamen die gegossenen Achslager aus der Gießerei. Für die Achslager, Federpakete, Achslagerstege, Ausgleichshebel etc. wurden Urmodelle gefertigt und zum Gießen in die Gießerei gesendet. Insgesamt mussten z.B. 10 Achslager gefertigt werden. Diese wurden später mit den Federn in die Rahmenwangen eingesetzt.
Zu einer Dampflok gehören die typischen Antriebsstangen, bestehend aus Treibstangen, Kuppelstangen und Steuerstangen. Dazu wurden auf der Fräse die Treibstangen und Kuppelstangen gefertigt.
Um die Treibstangen auch in Bewegung zu setzen, braucht es die Kreuzköpfe, an diesen werden dann die Treibstangen montiert und bringen alles in Bewegung.
Die am Kreuzkopf angebrachte Treibstange ist die Erste im ganzen Gebilde. Die Treibstange setzt über den Treibzapfen am Treibrad die lineare Bewegung in eine rotierende Bewegung um. Am Treibzapfen wiederum werden dann die Kuppelstangen montiert, welche die Kraft auf die restlichen Räder überträgt.
Nachdem der Rahmen fertig war, wurden die Radsätze gefertigt. Diese bestehen aus den Achsen und gegossenen Messingradsternen und CNC-gefräste Radreifen aus Edelstahl, welche sein Schwager auf den 1/100 Millimeter fertigen kann.
Für die Radsterne wurde ein Urmodell gebaut und diese dann in einer Gießerei in Auftrag gegeben, damit auch jeder Radstern dem anderen gleicht.
Hier ist noch ein Urmodell eines Vorlaufrades.
Im September 2015 wurde mit der neuen Lok angefangen. Aus einem 4 x 50 mm Flachmessing wurden die Rahmenwangen gefräst. Das Endmaß der Rahmenwangen ist 4 x 42,2 x 611 mm.
Hier eine Rahmenwange auf der Fräse, wo ein Messingstreifen auf dem Frästisch dauerhaft fixiert wurde, damit er nicht verrutschen kann. Das Foto ist am 19.11.2015 entstanden.
Rahmenwange auf der Fräse
Dies ist mein erster Beitrag. Heute am 29.03.2016 wurde die Webseite ins Leben gerufen, da es viel zu schade ist, den Bau der Lokomotive in der kleinen Werkstatt zu verstecken. Ich bin und war so begeistert von der Arbeit meines Schwiegervaters, dass ich ihm anbot, ein Online Tagebuch für ihn zu führen.
Die Daten der Beiträge werde ich an die echten Daten anpassen, deshalb ist das Erstelldatum DIESES Beitrages ein anderes als die Entstehung der Webseite ansich.