Heusinger Steuerung

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Es gibt mal wieder ein paar Neuigkeiten im Fortschreiten des Baus 🙂

In der Zwischenzeit wurde die s.g. Heusinger Steuerung montiert. Die Heusinger Steuerung wurde von Edmund Heusinger von Waldegg  im Jahre 1849 erfunden. Ein Belgier namens Egide Walschaerts hatte 5 Jahre vorher, also im Jahre 1844, das gleiche Prinzip unabhängig von Heusinger erfunden, weshalb diese Steuerung außerhalb des deutschsprachigen Raums als Walschaerts-Steuerung bezeichnet wird.

Bei der Heusinger Steuerung ist anstelle mehrer Exzenter an der Treibachse eine zum Kurbelzapfen versetzte Gegenkurbel angebracht. Von da aus geht eine Schwingenstange zum unteren Ende einer Kulisse mit festem Drehpunkt. Diese Schwingstange überträgt die Bewegung auf eine Schieberschubstange.

Die Richtung und der Hub der Schieberschubstange kann durch die Position des Kulissensteins verstellt werden; befindet sich der Kulissenstein in der Mitte (also in der Drehachse der Kulisse), bewegt sich die Stange nicht; je weiter der Stein nach unten oder oben ausgelenkt wird, desto mehr bewegt sich die Schieberschubstange in der entsprechenden Richtung.

Der Voreilhebel wird am unteren Ende über eine Stange (Lenkerstange) vom Kreuzkopf aus, das obere Ende von der Schieberschubstange bewegt. Dazwischen ist der Voreilhebel mit dem Schieber verbunden. Kombiniert aus den phasenversetzten Bewegungen der Schieberschubstange und der Lenkerstange ergeben sich so Richtung und Hub des Schiebers.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heusinger-Steuerung

 

Anbei noch ein paar Bilder:

 

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Besuch im historischen Lokschuppen Wittenberge

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Am 30.04.2016 habe ich meinen Schwiegervater in Wittenberge besucht, als er auf dem Tag der offenen Tür war und seine Lok vorgestellt hat, welche somit eine weitere Standprobe absolviert hat.

Im Allgemeinen war der Besuch sehr interessant, ich bin natürlich mit meinem Sohnemann im Lokschuppen umher gegangen und wir sind auch mit einer 50´er mitgefahren, wobei mir auffiel, dass der Antrieb sehr ähnlich mit dem der 95´er ist. Deshalb haben sich auch ein paar Fotos vor meiner Linse eingefunden.

Hier die Bilder aus Wittenberge vom Besuch.

 

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Besuch im historischen Lokschuppen Wittenberge

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Am 29.04.2016 war mein Schwiegervater mit seiner Lok auf einer mobilen Spur 2 Anlage im historischen Lokschuppen in Wittenberge zu Gast. Er hat den Kollegen beim Fahrbetrieb unterstützt und hatte seine 95´er auf der Anlage stehen, welche interessiert bestaunt wurde, da man meist ja fertige Modell auf solchen Anlagen sieht. Auch wenn die 95´er noch nicht soweit fortgeschritten ist, hat sie eine gute Figur gemacht :).

 

Hier ein paar Fotos von der 95´er exxclusiv:

 

 

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Umsteuermechanik

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Für die Umsteuerung der Zylinder wurde ein aufwändiges Umsteuerwerk gefertigt. Das Umsteuerwerk ist dafür da, um die Zylinder umzusteuern und die Wege des Dampfes umzuleiten, so dass beide Wirkungswege mit Dampf beaufschlagt werden.

Zur Umsteuermechanik gehört auch eine Schwinge, welche die Umsteuerung antreibt.

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Triebwerk montiert

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Nachdem die Kuppelstangen montiert wurden, wurde auch das Triebwerk komplettiert um zu sehen, wie es alles zusammen passt. Es sieht gut aus 🙂

Linkes-Triebwerk-montiert

Linkes Triebwerk

Rechtes-Triebwerk-montiert

Rechtes Triebwerk

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Montage der Kuppelstangen

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Nun ging es daran, das Laufwerk bzw. das Triebwerk zusammen zu bauen, dazu wurden schonmal probehalber die Kuppelstangen montiert.

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Stellprobe auf einer Anlage

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Am 19. März 2016 war es dann soweit. Das Modell der Baureihe 95 wurde das erste Mal auf eine Anlage gestellt. Da war dann auch schon probeweise der Kessel montiert.

Die Anlage ist die der Familie Ristau in Altenweddingen.

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Stellprobe auf der Anlage der Familie Ristau in Altenweddingen.

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Der Bau der Zylinder

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Hier ist der Bau der Arbeitszylinder beschrieben, welche neben dem Kessel das Herzstück einer Dampflok bilden. In dem Zylindergehäuse sind die großen Hauptzylinder und die Steuerzylinder untergebracht.

Der Steuerzylinder ist quasi ein 2-Wege-Ventil, welches einmal den linken und einmal den rechten Kanal öffnet um Dampf in die jeweilige Arbeitsrichtung des Hauptzylinders frei lässt, dadurch kann der Hauptzylinder in beide Richtungen mit Dampf beaufschlagt werden und effektiv arbeiten.

dr95-kreuzkopf-mit-treibstange-vor-linkem-zylinder

Linker Zylinder, davor Kreuzkopf, Gleitbahn und Kolbenstange

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Rechter Zylinder mit dem Kreuzkopf.

Für den Bau der Zylinder mussten zwei haargenau gleiche Endplatten gebaut werden, wo die echten Nieten und Schrauben eingesetzt wurden. Die äußere Zylinderwand wurde dann mit einem 0,2mm dicken Blech hergestellt, welches an die Endplatten gelötet wurde.

Hier ein Bild von beiden Zylindern von vorn:

Beide-Zylinder-von-vorn

Beide Zylinder von vorn

Zu den Zylindern gehören auch die Kolbenstangenschutzrohre, welche auch gefertigt wurden:

Baugruppe-Kolbenstangenschutzrohr

Baugruppe der Kolbenstangenschutzrohre

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Der Arbeitsplatz des Modellbauers

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Hier mal ein Einblick in den Arbeitsplatz vom Modellbauer. Auf diesem ist das weiter fortgeschrittene Modell zu sehen, wo weitere Rahmenteile, sowie die Zylinder angebracht sind.

dr95-Arbeitsplatz-2

Der Arbeitsplatz des Modellbauers

 

Der Bau der Zylinder wird in einem separaten Beitrag beschrieben.

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Pufferbohlen werden gebaut

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Zu jeder Lokomotive gehören die Pufferbohlen, auch heute noch. An den Pufferbohlen sind, wie der Name schon sagt, die Puffer angebracht, allerdings auch noch mehr. Der Zughaken, die Luftanschlüsse und ggf. auch der Heizungsanschluss.

Hier wurde die hintere Pufferbohle gefertigt. Zu sehen sind die Supporte für die Lufthähne, der Support für die Heizung, sowie Haltestangen.

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Hintere Pufferbohle

 

Und hier ist die vordere Pufferbohle zu sehen, auch hier sind alle Anschlüsse und Supporte vorbereitet.

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Vordere Pufferbohle

 

Die Schrauben und Nieten sind übrigens alle echt…!!! Es werden Schrauben von M0,6 bis M3 verbaut, Nieten von ø0,5 bis ø1,0mm.

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